Hervorgehobener Artikel

blauwiesenweg.de

Der nördlich des Zeilwegs gelegene Abschnitt des Kupferhammers bildet zusammen mit dem Blauwiesenweg das aus 95 Einheiten bestehende Wohngebiet.

Der Name Blauwiesenweg ist an einen früheren Flurnamen angelehnt. Die Reihenhäuser wurden in den Jahren 1997 bis 1999 in drei Bauabschnitten durch den in Ratingen ansässigen Bauträger Wilma Immobilien AG auf der Riedwiese unmittelbar neben dem Urselbach errichtet und grenzen an die weit über Frankfurt hinaus bekannte, von dem Wiener Künstler Friedensreich Hundertwasser entworfene Kindertagesstätte.

In deren unmittelbarer Nachbarschaft wurde im Sommer 2002 die ökumenische, in der Trägerschaft der in Heddernheim ansässigen katholischen Gemeinde St. Peter und Paul und der evangelischen St. Thomas-Gemeinde stehende Kindertagesstätte Kaleidoskop eröffnet.

Neben der verkehrsgünstigen Lage, die sich durch die in 2 Minuten erreichbaren U-Bahn-Stationen Zeilweg (U 1, U 3  und U 8) und Sandelmühle (U 2) ergibt, zeichnet sich das Wohngebiet durch einen hohen Freizeitwert aus. Das zu Spaziergängen oder Radtouren einladende Niddatal ist, wie auch dass Freibad Eschersheim, nur wenige Minuten entfernt.

Einkaufsmöglichkeiten bestehen in der nahen Merton-Passage ebenso, wie im Ortskern von Heddernheim, dem Nordwestzentrum oder den Verbrauchermärkten, die sich in der Olof-Palme-Straße sowie der Heddernheimer Landstraße angesiedelt haben.

Das Wohngebiet bezieht seine Fernwärme aus dem Heizkraftwerk der Mainova, das der Abfallverbrennungsanlage der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) in der Heddernheimer Landstraße angeschlossen ist. Dessen Maskottchen Fessie Feuerspei ist nicht nur Kindern ein Begriff.

Und der Stadtteil wächst weiter. Nicht nur An den Mühlwegen und In den Stegwiesen errichteten verschiedene Bauträger zahlreiche weitere Reihenhäuser. Auch die nördlich des Urselbachs gelegene Louis-Pasteur-Straße und die Sebastian-Kneipp-Straße wurden weiter bebaut. Gänzlich neu erschlossen wurden die Elisabeth-Winterhalter-Straße sowie die Theodor-Neubürger-Straße.

Abgabenbescheide zur Festsetzung der Straßenreinigungsgebühr

In diesen Tagen erhalten wir vom Kassen- und Steueramt neue Abgabenbescheide zur Festsetzung der Straßenreinigungsgebühr. In besonderer Weise sind die Eigentümer mit der Längsseite zur Erschließungsstraße Kupferhammer betroffen.

Das Kassen- und Steueramt berechnet rückwirkend ab 2011 nur noch den Grundstücksanteil, der direkt an der Erschließungsstraße liegt, das ist in den meisten Fällen der „Müllplatz“. So sinkt die Straßenreinigungsgebühr jährlich in den einstelligen € Betrag.

Damit haben die rechtlichen und politischen Auseinandersetzungen aus unserer Sicht einen vollen Erfolg gebracht.

Wir empfehlen,  mit Eingang des neuen Abgabenbescheides die noch laufenden Widerspruchsverfahren für erledigt zu erklären. Der Unterschied zur Rücknahme liegt darin, dass im Falle einer rückwirkenden veränderten Entscheidung des Stadtparlamentes diese Widersprüche wieder aufleben.

Ein Muster kann hier herunter geladen werden.

Gleisbauarbeiten

Liebe Nachbarn,

für zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner des Kupferhammers und des Blauwiesenwegs begann das Wochenende mit dem dumpfen Geräusch schwerer Dieselmotoren.

Die Ursache: Seit dem frühen Samstagmorgen werden Zeilweg,  Kupferhammer und die Zufahrt zum dritten Bauabschnitt zur Andienung einer bis zum 17.08.2014 durch die VGF eingerichteten Gleisbaustelle genutzt und im Pendelverkehr mit dreiachsigen LKW befahren.

Nachdem einige Miteigentümer hierüber besorgt waren, weil sie Schäden am Gemeinschaftseigentum sowie parkenden Fahrzeugen befürchteten, nahm ein Miteigentümer Kontakt mit dem 14. Polizeirevier auf. Dort legte der zuständige Bauleiter daraufhin eine Genehmigung vor. Wie diese jedoch für eine Privatstraße, zumal ohne Anhörung oder zumindest Information der Eigentümer, erteilt werden konnte, ist bislang nicht geklärt.

Unsere Verwaltung wurde über den Sachverhalt informiert und ist gebeten, der Angelegenheit nachzugehen.

Da eine Sperrung der Zufahrten durch die Eigentümergemeinschaft rechtlich bedenklich und auch kaum verhältnismäßig gewesen wäre, konnte mit der Bauleitung ein Kompromiss erzielt werden, der eine geringere Beladung der LKW vorsieht, um zumindest die Belastung der Straße zu reduzieren.

Ob und wie wir uns, etwa durch eine veränderte Beschilderung der Zufahrten, künftig besser vor derartigen Überraschungen schützen können, wird zu prüfen sein.

Vorläufiges Fazit: Wir wollen und können uns einer derartigen Nutzung des Blauwiesenwegs kaum verschließen, wenn es hierzu keine Alternative gibt. Allerdings dürfen wir erwarten, dass man uns zuvor hierüber informiert und unsere Zustimmung einholt.

Über den Fortgang der Angelegenheit werden wir an dieser Stelle berichten.

Herzliche Grüße

Andreas Gabriel
Mitglied des Verwaltungsbeirates

Strassenreinigungsgebühren

Am 19.12.2013 hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die Satzung zur Straßenreinigung für die Stadt Frankfurt aus dem Jahr 2004 unwirksam ist.

Ende Juni 2014 hat die Stadt allen Eigentümern, die der Festsetzung der Straßenreinigungsgebühr widersprochen haben, begonnen, die Gebühren zurück zu erstatten.

Für die Eigentümer am Blauwiesenweg sind die Erstattungsbescheide in der Regel angreifbar, weil nicht sämtliche Gebühren von 2001 bis 2013 zurückerstattet werden.

Hiergegen lohnt sich erneut in Widerspruch zu gehen. Ein entsprechendes Muster ist  [Muster] herunterladbar.

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